Beate Meinl-Reisinger

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„Grantler“ ist ein schöner Ausdruck. Bayrisch-österreichisch. Grantig ist auch eine typische Gemütszuschreibung für Wiener Kellner. Granteln passt zu Wien. Eine mürrische Grundhaltung zu haben ist wohl das mindeste, wenn sich Pessimismus mit Zynik in einem Veltlinerglas paart und der Zentralfriedhof nicht weit ist. Ich gestehe, ich hab ja ein Faible dafür. Michael Häupl grantelt auch. „Ein Wahlrecht brauchen wir dann, wenn Wahlen stattfinden.“ Befand der Bürgermeister heute nach dem „Ultimatum“ der Grünen…. Weiterlesen

„Wir waren mit dem bisherigen Wahlrecht nicht unzufrieden“ So wird SP-Wien-Klubchef Rudi Schicker heute im „Standard“ zitiert. Dass die SPÖ aus der rein egoistischen Perspektive des Machterhalts damit „nicht unzufrieden“ ist, mit 44 % der Wählerstimmen im Jahr 2010 nur knapp an der absoluten Mandatsmehrheit vorbeigeschrammt zu sein, kann ich mir lebhaft vorstellen. Demokratisch ist so ein Wahlrecht sicherlich nicht!. „Wir sind nicht daran interessiert, dass wir uns selber schwächen.“, sagt Schicker… Weiterlesen