Journalismus ist eine Säule der Demokratie, keine GmbH des Bundeskanzleramtes. In ihrem knapp 320-jährigen Bestehen hat die „Wiener Zeitung“ über enorme Umbrüche berichtet. Nun ist sie mit der Frage, wie es weitergeht, selbst zum Objekt der Berichterstattung geworden. An der Debatte wird wieder einmal offensichtlich, dass in Österreich eine medienpolitische Unkultur vorherrscht. Im Oktober hat

Nicht in Angst und Schwäche, sondern in Selbstvertrauen und Stärke geeint. Seit Monaten trommeln rechte Kräfte in Österreich und Europa unaufhörlich dieselbe Leier: Schluss mit den Sanktionen gegen Russland, Ende der Einmischung in den Krieg. Das Narrativ könnte gleichsam lauten: „Wir glauben nicht an Österreich. Wir glauben nicht an Europa. Unterwerfen wir uns Wladimir Putin!“

Warum der Kindergarten das Sprungbrett in eine moderne Gesellschaft ist. „Früh übt sich, was ein Meister werden will“, lautet der berühmte Satz, geprägt von Friedrich Schillers Werk „Wilhelm Tell“. Besonders aktuell ist diese Erkenntnis auch in Bezug auf Österreichs Kindergärten und die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land. Unzählige Studien belegen den Wert frühkindlicher Bildung und pädagogischer

Gerade in der Krise muss die Bildungswende eingeleitet werden. Diese Sommerferien haben sich Schüler, Lehrer und Eltern redlich verdient. Zwei Jahre im Corona Krisenmodus stecken allen tief in den Knochen, viel mehr noch in den Nerven. Was an Kreativität, Einsatz und Flexibilität allen abverlangt wurde, war enorm. Schade, dass in der Bildungspolitik nicht dieselbe Kreativität,

Gerade jetzt ist eine Regierung gefragt, die nicht nur den Stillstand verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg in der Ukraine stellt, wie vom deutschen Bundeskanzler treffend formuliert, eine Zeitenwende dar. Nicht nur sind wir mit einem Krieg mitten in Europa konfrontiert, auch die wirtschaftlichen Folgen der russischen Aggression sind mittlerweile in jedem Haushalt

Der EU fehlt die Strategiefähigkeit. Europa steht an einem Scheideweg. Aktuell entscheidet sich, ob wir in den nächsten Jahrzehnten Vorreiter oder Mitläufer sein werden. Während die digitale Transformation, befeuert durch die Pandemie, die Weltwirtschaft neu ordnet, führt der Krieg in der Ukraine zwangsläufig zu einer neuen globalen Sicherheitsarchitektur. Nur wenn Europa mit Strategie und Weitsicht

Die Steuern auf Arbeit sind viel zu hoch. Das Leben wird für die Bürgerinnen und Bürger seit Monaten immer teurer, die Inflationsraten erreichen schon lange nicht mehr gesehene neue Höhen. Gestartet durch die expansive Geldpolitik während der Pandemie und befeuert durch Lieferengpässe sowie den Ukraine-Krieg, schreitet die Geldentwertung sehr bedenklich voran. Laut Statistik Austria lag

Wasch mich, aber mach mich nicht nass? Klare Positionierung jetzt nötig! Mit dem Angriffskrieg Putins in der Ukraine müsste nun klar sein, dass Diktatoren meinen, was sie sagen. Putin will die Großmacht Russlands zurück und bombt sich auf die Weltbühne zurück. Das hat er in Syrien getan, in der Krim, nun in der Ukraine. Klar

Eine souveräne Union muss verteidigungsfähig sein. Wladimir Putins Angriffskrieg auf die Ukraine stützt sich auf ein wesentliches Kalkül: Die EU ist schwach. Wie passiv die EU-Außenpolitik in geopolitischen Fragen war, zeigte sich in den Wochen vor der Invasion mehr als deutlich. Die Rolle, die einzelne europäische Staatschefs einnehmen konnten, war die des Vermittlers zwischen amerikanischen

Mit dem aggressiven Akt des Angriffs Russlands auf die Ukraine wurde mit einem Strich die politische Ordnung, die wir in Europa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gesehen haben, vom Tisch gewischt. Präsident Putin hat der Ukraine das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen – genau diese Selbstbestimmung, die in den vergangenen Jahren zur Annäherung der Ukraine