Haben Sie Mut Herr Strache?

Guten Tag, Herr Strache!

Die Wienerinnen und Wiener haben genug von der Rathauspolitik. Die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger meint, dass sich Wien in die falsche Richtung entwickelt, 55 Prozent wollen eine andere Regierung. Wien braucht eine Veränderung. Bis hierhin sind wir uns einig. Doch jetzt geht es ans „Eingemachte“.

Mehr Geld für Bildung, weniger für die Politik. Dafür stehen wir. Wir fordern:

• Minus 50 % bei Gemeinderat und Bezirksvertretungen: 50 statt 100 Gemeinderatsmitglieder sind genug.
• Minus 50 % bei der Parteienförderung: Fast 30 Mio. Euro für WienerParteien sind absurd.
• Minus 50 % bei Werbebudget der Stadt: 70 Mio. Euro für Eigenwerbung sind zuviel.
• Abschaffung der nichtamtsführenden Stadträte: Mehr als 10.000 Euro monatlich ohne Verantwortung sind eine Verhöhnung aller arbeitenden Menschen.
• Abschaffung der Bezirksvorsteherstellvertreter: Mehr als 4.000 Eurofür ein paar Sitzungen sind mehr als die meisten Familien zu leben haben.

Mehr als 120 Mio. Euro können wir damit beim politischen Apparat einsparen – Geld, das wir direkt in die Bildung umleiten und damit in die Zukunft unserer Kinder investieren können. Herr Strache, können Sie unsere Forderungen unterschreiben? Oder ist es doch so, dass Sie und Ihre Leute selbst die Privilegien genießen? Immerhin stellen Sie drei nichtamtsführende Stadträte, zahlreiche Bezirksvorsteherstellvertreter und greifen bei der Parteienförderung in die Vollen, während sich einige Spitzenverdiener unter Ihren Gemeinderäten in Gemeindewohnungen breit gemacht haben, die für einkommensschwächere Menschen gedacht sind.

Am 11. Oktober steht die Veränderung zur Wahl. Die Wählerinnen und Wähler haben dabei zwei Angebote: Die FPÖ und NEOS. Wir stehen für eine positive Veränderung, für Weltoffenheit und Zukunft. Für mehr Mut in der Politik und Lösungen. Und Sie? Sie stehen für Hass, Angstmache, Ausgrenzung und gegen ein gemeinsames Europa. Sie spalten die Gesellschaft. Wie wollen Sie Wien „verändern“?

Als Wienerin, die diese Stadt und die Menschen liebt, ist es mir ein Anliegen, dass dieser Wandel ohne Hass, ohne Angstmache und ohne Ausgrenzung passiert. Wir stehen für eine Politik, die Lösungen für unsere Probleme bietet, die sich für die Menschen einsetzt und Menschen respektiert.

Herr Strache, ich will eine echte Veränderung für Wien. Und zwar eine Veränderung ohne Sie. Denn Sie bieten keine Lösungen, sondern Sie sind Teil des Problems. Sie spalten die Gesellschaft, Sie haben keine Antworten. Veränderung ohne Strache. Dafür steht NEOS und dafür stehe ich.

Zu einer Demokratie gehört jedoch die Auseinandersetzung, auch wenn sehr konträre Meinungen aufeinandertreffen. Ich fordere Sie daher auf, mit mir über die Zukunft Wiens zu diskutieren. In aller Öffentlichkeit. Haben Sie genug Mut, mit mir in den Ring zu steigen?

Ich freue mich auf ihre Terminvorschläge an beate.meinl@neos.eu

Mit dem Ihnen zustehenden Respekt,
Beate Meinl-Reisinger

8 Kommentare zu “Haben Sie Mut Herr Strache?

  1. Warum stellen Sie diese Forderungen nicht an die regierenden Parteien wie SPÖ u ÖVP???
    Und ich denke, Frau Beate Meinl, sie haben Herrn Strachl nur sehr oberflächlich zugehört, sonst würden sie nicht so eine billige, böse u unüberlegte Meinung über ihn abgeben!
    Und eines bin ich mir sicher, Herr Strachl wird in jeder Situation, das Beste für uns Bürger v Österreich rausholen…
    Denkt Ihr NEOS, ihr könnt das umsetzen, was Sie (Beate Meinl) selber fordern???

    • Sehr geehrte Frau Kaltenböck,
      ja, wir stellen unsere Forderungen an die Stadtregierung, die wir sehr hart in vielen Bereichen kritisieren. Dennoch: in vielen Bereichen haben wir ganz grundlegend andere Sichtweisen und Positionen wie Heinz Christian Strache. Selbstverständlich werden wir unsere Forderungen nach einer Halbierung der Kosten für das politische System in vielen Bereichen durchsetzen, wenn wir stark genug werden.
      Schöne Grüße, Beate Meinl-Reisinger

  2. Blöde Kuh! Außer irgendeinen statushohen reichen Mann zu heiraten hast du noch nie jemals etwas gekonnt!!

    • Sehr geehrter Herr Martin Drucker, falls Sie auf die bekannte Familie von Julius Meinl anspielen – nein, ich bin nicht verwandt oder verschwägert. Wetschätzenden Gruß, Beate Meinl-Reisinger

  3. Warum versuchen Sie nicht
    Strache einzubinden, allein
    werden Sie leider nicht genügend
    Wähler , Mandate bekommen
    um Ihre Politik umzusetzen
    Möchten Sie Grün oder Rot
    Schwarz als Partner? Da werden
    Ihre Chancen Politik zu
    machen sehr gering sein

  4. Sehr geehrte Fr. Beate Meinl-Reisinger,

    Wie wäre es wenn SIE aufhören mit IHRER Angstmache (vor HC Strache) oder Beschuldigungen ohne jegliche Fakten zu nennen?
    Wie kann man als Politiker, die für derartige Forderungen stehen überhaupt andere Politiker kritisieren?
    Wasser privatisieren als Beispiel. Sieht man ja was die Privatisierungen in Russland gebracht haben bzw. was sie gebracht haben NACHDEM jemand namens Putin (der sicher auch kein Heiliger ist denn JEDER Mensch macht Fehler – daraus besteht der Lernprozess, aber der ’seinem‘ Land vieles gutes getan hat) sie wieder den Staat zurückgeführt hat.

    Wie wäre es wenn Sie (zB im nächsten ‚Beate Meinl-Reisinger gegen Heinz Christian Strache‘ oder ‚Gut gegen Böse‘ Brief, so soll es ja rüberkommen oder nicht?)

    * sich auf Fakten berufen,
    * keine Behauptungen Aufstellen ohne jeglicher Untermauerung dieser vorzunehmen,
    * über Ansätze schreiben wo man sich einigen kann bzw wo man sich noch entgegenkommen muss und NICHT wo alles scheitern wird,
    * solche Dinge, wie oben von Ihnen genannt, von ALLEN Parteien fordern,
    * die wahren Interessen der Bevölkerung vertreten und ihnen wirklich zuhören was SIE wollen, den im Grunde seit Ihr normalerweise ALLE (in der Regierung sitzenden Parteien) da um diese Interessen zu vertreten!

    Das wäre dann schon einmal ein Fortschritt, bestimmt auch angenehmer zu lesen (anscheinend bzw. den Kommentaren zu entnehmen nicht nur für mich) und Sie würden dann bestimmt (auch) positives Feedback bekommen, denn was mit einer guten ‚Energie‘ (oder Motivation) geschrieben, kann auch nur ähnliches bei Lesern hervor bringen.

    Liebe Grüße

    CS

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